Der gemütlichste Lauf des Jahres…

das trifft wohl auf den  DSG Adventlauf von Weiz nach Graz zu! Ein Lauf der kein Wettkampf ist sondern das Friedenslicht von Weiz nach Graz bringt. Ich bin dieses Jahr schon zu 4. Mal mitgelaufen und trotz der gewissen Routine die man im Laufe der Läufe entwickelt ist es immer wieder schön in einem Pulk Laufbegeisterter Menschen ca. 30 hügelige Kilometer zu absolvieren. Eine Strecke die viele wohl alleine nicht so schnell wieder laufen werden…

Schön wäre ein bisschen Sonne gewesen, aber die hielt sich heute eher bedeckt, dafür angenehme Plusgrade.

Der Lauf selbst wie schon gesagt startet auf dem Weizberg wo das Friedenslicht am Vortag von Mariazell angekommen ist und ca. 100 Läuferinnen machen sich dann im gemütlichen 6min/km Schnitt auf den Weg. Die Tempomacher vorne darf keiner überholen. Sie sind gleichzeitig die Fackelträger und hinten tingelt man gemütlich ohne groß zu denken hinther. Für mich wars eine wunderbare Gelegenheit mal wieder abzuschalten, innezuhalten und Kilometer zu sammeln. Sehr spannend ist für mich aber dennoch immer wieder zu beobachten, wie vielseitig das Teilnehmerfeld ist. Von dick bis dünn, von Klein bis Groß, Männer, Frauen, Ausdauer u. Hobbysportler, Triathleten. Wahrlich sehr fasziniert zu beobachten.

Als Psychologiestudent sowieso ;-)! Verschiedene Menschen sind verschieden und so ist es auch unter den Adventläufern. Ich habe heute nicht die Kommunikation gesucht und interessante Gespräche mitbekommen. Manche Menschen brauchen das um innere Anspannung loszuwerden. Oder sich über andere lustig machen um nicht mit den eigenen Schwächen haushalten zu müssen.

Zweimal ist heute das Adventlicht (die Fackel) ausgegangen, was an sich schon peinlich genug ist, aber einige Menschen können so etwas offensichtlich nicht kommentarlos hinnehmen, geschweige den nachvollziehen, wie schwierig es ist das wieder anzubekommen. Manche können einfach nur dumme Witze reißen, vielleicht nicht böse gemeint, aber dennoch wäre Schweigen wohl Gold wert gewesen.

Denn es ist schon schwer genug das Tempo zu halten, die müssen auch noch die Fackel tragen. Mich hats halt gestört und das wollte ich hier ansprechen.

Sonst wars fantastisch, drei mehr als reichhaltige Labestation mit Tee, Wasser, Bananen, Broten etc. Da könnten sich einige kommerzielle Bewerbe etwas abschauen!!

Der Einlauf in Graz in der Herrengasse in den Landhaushof, wäre fast zu einem Massenunfall geworden, da gerade eine Straßenbahn mit doch sehr hoher Geschwindigkeit ins Läuferfeld „gerast“ ist, war eine kurze Schrecksekunde für alle! Aber dann wieder in gewohnter Manier weiter und dem Läuten von Kirchenglocken in den Landhaushof, wo der Lauf sein Ende fand 🙂