Mai 2011. Debut Mitteldistanz Triathlon.

Wir befinden uns im Mai. Ein schöner Monat! Ein Monat in dem sich in meinem Kopf alles nur um eines dreht. Ironman 70.3 St. Pölten. Wie? Was? Wann? Bin ich gut genug vorebereitet? Reicht meine Kondition? Kann ich das durchstehen? Es handelt sich dabei um eine Triathlon-Mitteldistanz, meine ERSTE!!!

Das erste Mal ist immer ganz was spezielles! Ich erinnere mich noch immer an die überwältigenden Glücksgefühle und Freudentränen die mir nach meinem ersten Marathon über die Wangen gelaufen sind. Ein Zustand völliger Erschöpfung, aber nicht ohne Spuren zu hinterlassen. Es ist wie eine positiv Spirale, wenn du einmal damit angefangen hast, kannst du nicht mehr aufhören. Ob du willst oder nicht! Und so zieht sich das wohl durch mein ganzes Leben! St. Pölten war da keine Ausnahme 😉

Mit mäßigen Trainingsumfängen, nach dem Linzmarathon, kreisten meine Gedanken nur um dieses Event. Alles andere war sinnlos. Erschien mir langweilig unnötig. Diese „Zwangsgedanken“ waren nicht immer förderlich, aber ganz bestimmt nicht hinderlich :). Wies mir damals gegangen ist kannst du hier nachlesen…

 

Von Lucius Annaeus Seneca stammt der Satz: „Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ 🙂

 

Das drückt wohl sehr gut aus, wie die meisten Menschen agieren. Negativ, deskruktiv nicht visionär und träumerisch. Damit meine ich nicht man soll sich unrealistische Ziele stecken, aber Träume und Wünsche sollte man immer im Hinterkopf haben, das ist letzten Endes was uns motiviert. Unserem Leben zusätzlichen Sinn gibt. Da geht es nicht nur um sportliche Ziele sondern ganz generell. Mit anderen Worten, wie ich es immer wieder zu mir selbst sage: „Von nix kummt nix!“ oder was auch ganz gut funktioniert: „Einfach tun, nicht denken!“

So war der Mai sehr schnell vorbei! Auf der Uni gabs noch nicht viel zutun. Hin und wieder einen Bericht zu schreiben. Daten auswerten und meine Freunde bezüglich einer Psycho-Untersuchung nerven ;-)! Die Kontakte und die Zusammenarbeit mit StudienkollegInnen wurde intensiver. Wir hatten viele produktive und sinnschöpfende Diskussionen. Mir fällt es heute zunehmend leichter meine Meinung zu äußern als noch früher. Was ich auf die gute Kritikfähigkeit meiner KollegInnen zurückführe, aber auch auf das Feedback das immer wieder kommt!

Im Job wirds schön langsam interessant, die Hälfte meiner BK ist verbraucht. Ich hätte schon ganz gern ein paar Gespräche geführt um mal abzustecken, was mich im Herbst erwartet! Aber wie sooft, first things first! Der Juni war mit Prüfungen, Berichtabgaben, Terminen etc. vollgestopft! Meine Reserven waren auf Sparflamme…

Genau zu diesem Zeitpunkt oder vielleicht doch erst im Juni, war ich auf einer Radausfahrt mit Patrick und er erzählte mir von einer Grenzgenialen Idee, die da lautete: „Mit dem Rad durch alle Landeshauptstädte von Österreich zu fahren!“ – Ich zögerte keine Sekunde meiner Begeisterung freien Lauf zu lassen!!! 🙂 – Ich sollte dabeisein